Unser Schulhund Anton

Anton ist ein 6-jähriger Elo-Rüde. Er ist ein sehr verschmuster, verspielter und dennoch ruhiger Artgenosse. Er ist sehr menschenbezogen und begegnet allen Menschen in seinem Umfeld stets fröhlich.
Durch seine bunte "Maske" die er im Gesicht trägt sieht er häufig so aus, als ob er uns alle anlächelt.

Anton lebt bei Frau Hiller in Winsen/Luhe. Als Anton 12 Wochen alt war zog er bei Frau Hiller und ihrem Mann ein. Man besuchte gemeinsam die Welpen- und später die Hundeschule.
Dort wurde erfolgreich der Hundeführerschein absolviert.

Warum Hunde in der Schule?

Seit den 1960er Jahren wird vor allem in den USA zum Thema "Tiergestützte Intervention" geforscht. Im Zuge dessen hat sich eine Spezialisierung  - die "hundegestützte Pädagogik" entwickelt. Mit Hilfe von Studien konnte herausgefunden werden, dass Hunde ganz unterschiedliche, positive Wirkungen auf Menschen haben. Unter anderem kann der Kontakt zu Hunden physiologische, psychologische und soziale Auswirkungen auf Menschen haben.
In unserem Leitbild der Schule steht geschrieben, dass wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur individuellen Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung bieten sowie ein gutes Arbeitsklima schaffen wollen. Dies kann durch den Einsatz eines Schulhundes positiv gefördert und unterstützt werden. 

Unter anderem kann der Einsatz eines Schulhundes Folgendes unterstützen:

  • Lautstärke in der Klasse
  • respektvoller Umgang miteinander
  • Blutdruck kann gesenkt werden
  • Stressgefühle werden minimiert
  • Wohlbefinden wird gesteigert
  • ein positiveres Selbstwertgefühl kann entwickelt werden
  • die Schulmotivation steigt
  • Änderungen im Arbeits-,Sozial- und Lernverhalten sind möglich

Ein Schulhund kann also den Bildungsauftrag von Schule nämlich Bildung und Erziehung unterstützen.

 

Doch wie wurde Anton nun Schulhund?

Frau Hiller hat sich bereits im Studium mit dem Thema "hundegestützte Pädagogik" beschäftigt und ihre Masterarbeit zum Thema Hunde in der Schule verfasst. Im Zuge dessen stieg das persönliche Interesse daran Beruf und Hobby zu verknüpfen.

Frau Hiller und Anton begannen mit der gemeinsamen Ausbildung zum Mensch-Schulhund -Team. Bisher wurden 2 von 4 Elementen der Ausbildung abgeschlossen. Bevor es mit den weiteren Elementen der Ausbildung weitergehen kann, muss Anton Praxiserfahrung in der Schule sammeln. 

Das Kollegium, die Mitarbeiter der Schule sowie die Elternvertreter wurden in den Entscheidungsprozess Anton Schulhund werden zu lassen mit einbezogen und so wurde auf der Gesamtkonferenz im Herbst 2017 beschlossen, dass Anton ab sofort Schulhund der Schule am Düvelshöpen sein darf.

 

Schulhundkonzept

Bisher begleitet Anton Frau Hiller einmal die Woche. Dies bedeutet für den Moment, dass Anton nur in den Klassen anwesend ist, in denen Frau Hiller unterrichtet.
An einem Konzept für den Einsatz von Schulhund Anton wird derzeit in einer Arbeitsgruppe gearbeitet. Dieses Konzept soll zum neuen Schuljahr 2018/2019 fertiggestellt werden, sodass nach den Sommerferien möglichst viele Schülerinnen und Schüler am Einsatz des Schulhundes partizipieren können. Bis dahin heißt es leider geduldig sein.