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SchuleOhneRassismus

Schule am Düvelshöpen, Schützenstr. 53, 21255 Tostedt  Tel. 04182-292344 Fax 04182-292345 E-Mail hauptschule-tostedt@ewetel.net

Projekte

An der Hauptschule Tostedt existieren unterschiedliche Projekte.

Einige stellen wir hier vor!

Schulprojekt zur Integration und Reintegration verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler

Ein Grundsatz der sonderpädagogischen Förderung in Niedersachsen besteht darin, dass alle Kinder und Jugendlichen einen Anspruch auf Hilfe und Unterstützung haben. Dabei steht die Individualität des einzelnen Kindes im Vordergrund. Es soll nach Möglichkeit allen noch so unterschiedlichen Förderbedürfnissen gerecht werden, zugleich soll die notwendige sonderpädagogische Hilfe an der zuständigen Schule gewährt werden.

Sina Brandt 
Sozialpädagogin

Markus Geiß 
Hauptschullehrer

Kirsten Vathauer 
Hauptschullehrerin

 

 

Aus diesen Überlegungen heraus wurde bereits vor ca. 25 Jahren das Schulprojekt zur Integration und Reintegration verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule Tostedt eingerichtet.

Die Arbeit im Schulprojekt wurde immer wieder den aktuellen Herausforderungen des Alltags angepasst. Wurden anfangs nur wenige Schüler, die im Klassenunterricht nicht tragbar waren, gesondert unterrichtet, so arbeiten wir heute hauptsächlich präventiv, beratend und unterstützend. Wir arbeiten heute nicht mehr nur mit aggressiven Kindern, sondern u. a. auch viel  mit Kindern  mit Konzentrationsstörungen, hyperaktiven Kindern, sozial unsicheren Kindern oder solchen mit Schulangst.

Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler für ihr Verhalten zu sensibilisieren und ihre Eigenverantwortung zu stärken. In Einzelgesprächen gehen wir auf die individuellen Sorgen und Probleme der Kinder ein, entwickeln Strategien für Erfolg versprechendes Verhalten, beziehen je nach Bedarf die Eltern und Lehrer in die Gespräche mit ein. Schülerinnen und Schüler können auch in kleinen Trainingsgruppen an spezifischen Themen arbeiten oder im Unterricht kurzfristig begleitet werden.

Ansprechbar für die Unterstützung und Förderung durch das Schulprojekt sind die Sozialpädagogin Frau Brandt, der Hauptschullehrer Herr Geiß und die Hauptschullehrerin Frau Vathauer.

 Soziales Lernen

Ein Projekt der 5. Klassen in der Schuleingangsphase

Das Projekt „Soziales Lernen“ findet in den 5. Klassen statt. Es ist angelegt auf 6 x 2 Schulstunden.
Bei diesem Projekt werden unterschiedliche Kompetenzen der Schüler gefördert.

Die Sozialpädagogin erarbeitet dazu zusammen mit den jeweiligen Klassenlehrern ein Konzept, so dass bei der Förderung  auf die spezifischen Stärken und Schwächen von Schülern und Klassengemeinschaft eingegangen werden kann.

Je nach Klasse, werden Themen wie Klassenklima verbessern, positives Selbstbild, Gruppendruck widerstehen, Nein sagen, Gefühle benennen und mit ihnen umgehen, Kommunikation und Freundschaft behandelt.

Durch Rollen- und Interaktionsspiele wird der Umgang miteinander verbessert. Die Schüler lernen sich und ihre Klasse besser kennen.

Paten der 10. Klassen für die 5.-Klässler

  • sind immer für ihre Patenkinder da  - und nicht umgekehrt.
  • behandeln ihre Patenkinder alle gleich (sofern sie mehrere haben).
  • sind am Begegnungsnachmittag  anwesend.
  • verbringen eine weitere Kennenlernstunde mit ihren Patenkindern.
  • verbringen den ersten Wandertag zusammen mit ihren Patenkindern.
  • unterhalten sich am Begegnungsnachmittag, in der Kennenlernstunde und am ersten Wandertag mit ihren Patenkindern und nicht in erster Linie mit Jugendlichen ihres Jahrgangs.
  • sind in den Pausen immer für ihre Patenkinder ansprechbar.
  • sind – soweit möglich und nötig – auf dem Schulweg behilflich.
  • könnten eine Faschingsfete für ihre Patenkinder organisieren.
  • könnten zusammen mit ihren Patenkindern eine „Zeitung“ für die nächsten „Neuen“ gestalten.
  • haben eine wunderbare Aufgabe und damit Verantwortung übernommen.
  • verdienen deshalb Hochachtung und Dank.

Powerkurse:

Sie dienen der

  • Aufarbeitung festgestellter Defizite in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch, soweit deren Beseitigung für die weitere, aufbauende Arbeit unerlässlich ist,
  • Einübung von Lern- und Arbeitstechniken
  • sowie der Vorbereitung auf die Prüfungen am Ende des 9. oder 10. Schuljahres.

Die Kurse

  • umfassen 10 Unterrichtsstunden an jeweils zwei aufeinander folgenden Tagen,
  • beginnen zur 1. und enden nach der 5. Unterrichtsstunde; eine Nachmittagsbetreuung wird gewährleistet, die Mensa bietet selbstverständlich Mittagessen an.
  • Die Pausen können flexibel gestaltet werden.

Im Detail:

Powerkurse sind streng am Ziel orientierte Kurse mit einem genau eingegrenzten Thema, das im Kursverlauf intensiv bearbeitet wird. Sie dienen ausschließlich der Aufarbeitung festgestellter Defizite, der Vorbereitung auf die Prüfung am Ende des 9. oder 10. Schuljahres und/oder der Einübung von Lern- und Arbeitstechniken. Das soll aber eine freudige Lernatmosphäre nicht ausschließen. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren am Ende ihren Erfolg.

Die Kurse umfassen 10 Unterrichtsstunden mit der Möglichkeit, Pausenzeiten flexibel und bedürfnisgerecht zu gestalten. Nach dem regulären offenen Anfang folgt die intensive Arbeit am Thema.

Zwei Mal im Schuljahr finden Powerkurse statt, in jedem Halbjahr an zwei aufeinander folgenden Tagen. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Um die Arbeit in den Kursen effizient zu gestalten, werden die Kurse möglichst klein gehalten. Hierfür werden alle geeigneten Räumlichkeiten der Schule an diesen Tagen für die Kurse bereitgestellt.

Der Kursbedarf wird anhand der täglichen Beobachtungen im Unterricht, der individuellen Lernentwicklung und dem Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler im Quartal ermittelt. Nach der Feststellung des Bedarfs werden die Kurse eingerichtet.

Die Zuweisung zu einem Kurs erfolgt durch die Klassenlehrkraft in Abstimmung mit Fachlehrkräften und den betreffenden Schülerinnen und Schülern.

Schulsanitätsdienst nimmt Arbeit auf

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Schüler patrouillieren in den Pausen mit Erste-Hilfe-Tasche und Walkie-Talkie!

Seit dem Herbst 2009 heißt es für über 20 Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen Dienst nach Plan im Schulsanitätsdienst. Je zwei Schüler erhalten morgens um 7:30 Uhr zum Dienstbeginn ihre Ausrüstung mit Walkie- Talkie, Erste-Hilfe-Tasche und Signalweste. Diese behalten sie bis zum Mittag und sind damit in den Pausen die Ansprechpartner für Notfälle und Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Im Hintergrund hat jeweils zusätzlich ein Lehrer dienst, der über das Walkie-Talkie jederzeit erreicht werden kann. Ein wöchentlicher Dienstplan regelt, welche Schüler bzw. Lehrer an den jeweiligen Tagen verantwortlich sind und wer im Krankheitsfall die Vertretung übernimmt. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Beteiligten ihre Sache ernst nehmen, und so manche Prellung oder Schürfung wurde schon notfallgerecht "behandelt".

Ausbildung in Erste Hilfe            Sani2

Die Vorbereitungen auf den jetzt installierten Dienst fanden bereits im letzten Schuljahr statt, als die am Dienst teilnehmenden Schüler und Lehrer unter der fachmännischen Leitung von Kay Steffens vom Deutschen Roten Kreuz ihre Ausbildung in Erste Hilfe erhielten. Die erfolgreiche Teilnahme an dem 16 Unterrichtseinheiten umfassenden Lehrgang war Vorraussetzung, um beim Schulsanitätsdienst mitmachen zu können.

Schüler bei der intensiven Übung der Behandlung schwerster Notfälle

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Auch die oberste Erste Hilfe - Verantwortliche der Schule, Frau Drews, musste voll ran!

Drews-San